Ausflug zum Getriebebauer

Am 15. März 2013 unternahm der Kurs EM11 der DHBW Mosbach eine Exkursion zum Getriebebauer GETRAG nach Untergruppenbach. Unsere und insbesondere die Erwartungen unseres Dozenten waren viele technische Informationen im Bereich Elektromobilität, die ein relativ junges Geschäftsfeld im Hause GETRAG darstellt.

Nach einer kurzweiligen Unternehmenspräsentation folgte ein Fachvortrag zum Thema Elektromobilität. Er beinhaltete (leider) hauptsächlich Bekanntes, wie zum Beispiel den grundsätzlichen Aufbau und die Komponenten eines Elektrofahrzeugs.

Im Anschluss folgte eine Führung durch das „InnovationsCenter“, wie GETRAG den Gebäudekomplex in Untergruppenbach nennt. Da hier hauptsächlich Produktentwicklung und Verwaltung ansässig ist, finden sich im Gebäude viele, offen gestaltete,  Großraumbüros und Besprechungszimmer. Des weiteren kann das Unternehmen am Standort einen Musterbau mit anschließender 100%-Prüfung, verschiedenste Prüfstände und sogar eine eigene Teststrecke bieten. Auch auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf legt das Unternehmen anscheinend großen Wert: Direkt nach der Rezeption befindet sich eine eigene Kinderbetreuung. Generell machte das Unternehmensklima einen sehr positiven Eindruck auf mich.

Nach gut zwei Stunden endete unser Ausflug mit einer kurzen Verabschiedung an der Pforte. Im Namen des Kurses möchte ich mich nochmals für die Gastfreundschaft bedanken.

Podcast-Workshop(s)

Vorsicht: Wegen Überfüllung geschlossen! Bevor es losging zogen wir zunächst von Saal 14 in Saal 12 um, was mehr oder weniger sinnbehaftet war, da die Säle das gleiche Fassungsvermögen aufweisen. Wie dem auch sei – das Team sicherte uns zu, den Saal 13 mit Saal 14 zu verbinden, was dann auch erfolgte. Vielen Dank hierfür. Doch nun zum Inhalt.

Teil 1

Der erste Teil behandeltete verschiedene Backend-Lösungen für Podcast-Distribution. Das Bitlove-Projekt ist ein System, das automatisch für RSS-Feeds von Podcast torrents erstellt. Sinn des Ganzen ist die Entlastung der Server von Podcastern, da die Datenübertragung über Peer-to-Peer erfolgt.

Im Anschluss folgte eine Erklärung des Xenim Streaming Networks von Robert Weidlich. Es wurde erläutert, was das Backend macht und wie die Streams über die Relays verteilt werden. Im Anschluss erfolgte eine rege Diskussion über die Ablehnung verschiedener Podcasts aus „Qualitätsgründen“ sowie die Reaktionszeit auf Anfragen. Es wurde angeregt, ein FAQ zu erstellen, welches die Ansprüche des Netzwerks offenlegt.

Den Abschluss des ersten Teils machte Thorsten Philip, der euch vermutlich von Bits und so bekannt ist. Er erklärte zunächst, was HTTP-Livestreaming eigentlich ist und wie es technisch umgesetzt wird. Um Livestreaming von Video zu erleichtern, ist er derzeit dabei, die eierlegende Wollmilchsau mit Namen Knive zu entwickeln. Bei Bits und so wird das Tool ab demnächst im Testbetrieb eingesetzt.

Teil 2

Im zweiten Teil, der dann im „Kombi-Saal“ stattfand, berichteten Alexander Waschkau und Tim Pritlove über ihr Podlove-Projekt. Es entstand im Rahmen der Unzufriedenheit mit vorhandenen Publishing-Lösungen (u.a. Podpress) und ist ein WordPress-Plugin (WordPress ist das bei Podcastern leider meistverbreitetete CMS). Es unterstützt verschiedene Dateiformate für maximale Browserkompatibilität und Flashverdrängung („Flash ist tot“).

Dass Tim eine Vision hat kann man nicht wegreden. Dennoch hatte ich schon zum Teil das Gefühl, dass er was seine Träume angeht in einer eigenen Welt lebt. Dennoch würde ich es sehr begrüßen, wenn er seine Träume wahrmachen kann, insbesondere aus dem Grund, dass ich auch mit dem Gedanken spiele, mit dem Podcasten zu beginnen.

Not my department

„Guten Morgen meine Damen und Herren, ich freue mich sehr, dass ich hier bin“. So begrüßte Jacob Appelbaum das Publikum in Saal 1.

Nach diversen Danksagungen zeigte er ein Video von der Baustelle eines neuen NSA Rechenzentrum. Der Zweck dieses Rechenzentrums ist Daten zu speichern und weiterverarbeiten, so Appelbaum. Sein Vortrag setzt sich im Anschluss mit dem Überwachungsstaat auseinander.

Er betonte mehrmals, dass es sehr wohl unsere Aufgabe ist, uns mit diesem Thema zu beschäftigen und öffentlich darüber zu sprechen.

Links

HQ Video: mp4 / torrent

Anreise

27. Dezember 2012
03:00 Uhr: Der Wecker klingelt zum ersten Mal. Ich befinde mich schon im Halbschlaf, vermutlich aus Angst, den Flug zu verpassen.
03:15 Uhr: Erster Kaffee. Erwache so langsam.
04:30 Uhr: Bin am Bahnhof und warte auf @F30.
04:48 Uhr: Abfahrt in Richtung Nürberg.
05:07 Uhr: Ankunft in Nürnberg. Sprint zur U2.
05:11 Uhr: U-Bahn fährt ein, gerade noch geschafft. Schnauf.
05:24 Uhr: Ankunft am Airport. Wanderung durch den halben Flughafen, Gepäckabgabe, Security-Check.
05:50 Uhr: Ankunft am Gate A9. Noch eine halbe Stunde bis zum Beginn des Boardings.
06:20 Uhr: Boarding.
06:27 Uhr: Boarding completed. Alle sind im Bus. Auf zur Turboprop-Maschine.
07:00 Uhr: Flugzeug hebt ab. Höllenlärm. Habe leider nur die Apple Earpods dabei und nicht die Sennheiser HD-25 C II. Muss auch so gehen. Höre eine halbe Stunde NSFW (Ausgabe 59).
07:45 Uhr: Landeanflug in Hamburg. Starke Windböen, etwas holprige Sache.
08:05 Uhr: Landung in Hamburg. Auf zum Gepäck, dann in die S1.
09:00 Uhr: Ankunft in der Unterkunft. Sehr reichhaltiges Frühstück, danach auf zum CCH.

Passbook-Experience

Sowohl das Flugticket als auch die Eintrittskarte zum Kongress waren zu meiner Überraschung als Passbook Pass verfügbar. Während der Reise trat nur ein einziges Problem auf – und das bei der ersten Kontrolle am Flughafen („Nehmen Sie mal bitte das andere Gerät, das kommt mit den Handys besser klar.“). Das funktionierte dann auch.
Ansonsten hatte Passbook absolut keine Probleme.

Der Weg ins Unbekannte

Der zweite Weihnachtsfeiertag bricht an. Das heißt gleichzeitig auch, dass morgen der 29. Chaos Communication Congress beginnt.

Nachdem es letztes Jahr bei mir ausGründen™ leider nicht geklappt hat, konnte ich in diesem Jahr der Einladung von @F30 folgen. Morgen in aller Herrgottsfrühe geht’s also mit der Turboprop auf in die wunderschöne Hansestadt Hamburg.

Was mich dort erwartet? Ich bin mir nicht sicher. Auf jeden Fall viele interessante Workshops und Vorträge, viele neue Gesichter, hoffentlich ein paar nette Gespräche und Kontakte.

Was ist für mich noch bis morgen zu erledigen? Der CCC hat einen Kalender mit allen Workshops und Vorträgen veröffentlicht, von denen natürlich viele gleichzeitig stattfinden. Es ist nun also meine Aufgabe, die vier Kongresstage für mich ganz persönlich zu verplanen, was noch ein ganzes Stückchen Arbeit zu sein scheint.

Sobald der Kongress vorbei ist und ich etwas Zeit gefunden habe, wird es einen kleinen oder großen (hängt ein Bisschen von meiner Motivation ab) Abschlussbericht geben. Bis dahin wünsche ich euch noch ein gesegnetes Weihnachtsfest und, sollte ich es vor Silvester nicht mehr schaffen, auch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ergebnis des Bürgerentscheids KiTa Roth

Gestern wurde über folgende Frage abgestimmt:

„Sind Sie dafür, dass auf dem Grundstück mit der Fl.-Nr.590 westlich des Schützenhauses keine Bebauung erfolgen soll und die Stadt Roth für den Neubau eines Kindergartens auf Alternativ Grundstücke ausweichen soll?“ [1]

Das Ergebnis der Schnellmeldung lautet: 54,62% stimmen mit „JA“, 45,38% stimmen mit „NEIN“. [2]

Wenn man diese Zahlen betrachtet könnte man annehmen, dass das endgültige Ergebnis „JA“ lautet. Doch der Schein trügt: Gemäß Art. 18a Abs. 12 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern ist

„die gestellte Frage in dem Sinn entschieden, in dem sie von der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beantwortet wurde, sofern diese Mehrheit in Gemeinden bis zu 50.000 Einwohnern mindestens 20 v.H. […] der Stimmberechtigten beträgt.“ [3]

Aufgrund der Wahlbeteiligung von nur 31,93% konnte dieses Quorum nicht erreicht werden. Damit gilt der Bürgerentscheid als mit „NEIN“ beantwortet nicht mehrheitsfähig.

Quellen:

[1] http://stadt-roth.de/lwwcm-rh/rh-publish.nsf/Content/GE-1-SL-Aktuelles-Abstimmungsergebnis_Buergerentscheid_2012 (aufgerufen am 24.09.2012 12:11 Uhr)
[2] http://stadt-roth.de/lwwcm-rh/rh-publish.nsf/AttachmentsByTitle/B%C3%BCrgerentscheid+2012/$FILE/B%C3%BCrgerentscheid-Grafik.pdf (aufgerufen am 24.09.2012 11:59 Uhr)
[3] http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?nid=s&showdoccase=1&doc.id=jlr-GemOBY1998V11Art18a (aufgerufen am 24.09.2012 12:13 Uhr)

Disclaimer: Dieser Artikel stellt keinerlei juristische Beratung da und wurde mit bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Alle Angaben ohne Gewähr!

iOS 6 – Ein erstes Fazit

Gestern war es soweit: Apple veröffentlichte iOS 6 für die breite Masse. Updaten durfen alle iPhones ab dem 3GS, das iPad 2 und das neue iPad.

Download und Installation

Wie es zu erwarten war, ging der Download nach der Veröffentlichung nur schleppend voran oder brach teilweise ab. Auch am Tag danach war die Anzeige der Downloadzeit unverlässlich (das kriegt auch keiner richtig hin, oder?).

Die Installation lief bei mir sowohl auf dem 3GS als auch dem iPad 3 ohne Probleme. Lediglich bei einem Kommilitonen brach die Installation während des Prozesses „Update vorbereiten“ mehrmals ab.

Positives

Was hat das Upgrade gebracht? Das iPhone 3GS, das mit iOS 5.5.1 doch ab und an gezickt hat, läuft bei mir wesentlich flüssiger, zumindest gefühlt.

Mit iOS 6 kam Siri auch auf das iPad. Siri begeistert mich, jedoch ist das Thema Siri meiner Meinung nach schon so weit breitgetreten, dass ich euch damit nicht weiter belästigen möchte.

Die Verbindung von iMessage über alle Apple-Devices hat zumindest bei ersten Tests makellos funktioniert.

Unter Steve hätte es das nicht gegeben™

Uhr iOS 6 - links iPhone 3GS, rechts iPad 3

Die Uhr-Icons unter iOS 6:
iPad 3, iPhone 3GS (v.l.n.r.)

Das Logo und auch das Interface der Uhr-App (ja, auf dem iPad gibt es sie endlich) sind komplett unterschiedlich. Auf dem iPhone 3GS ist alles wie bisher, die Uhr-App auf dem iPad ist grafisch komplett aufpoliert worden. Es wirkt auf mich sehr elegant, was wohl von den vielen „Glas“-Elementen herrührt.

Ein Taschenrechner hat es leider immer noch nicht auf das iPad geschafft. Hier muss man wohl weiterhin mit Drittanbieter-Lösungen zurechtkommen.

Screenshot der Apple Maps App mit Satellitenbildern

Satellitenbild in der Nähe von Augsburg

Bei den deutschen Satellitenbildern gilt an manchen Orten das Motto: „Ab durch die Wolke“. Denn entweder sind die Bilder trüb bis grau oder man muss wirklich durch Wolken hindurchsehen.
Vielerorts liest man auch von falschen Ortsangaben (zum Beispiel Bahnhöfe). Hier möchte ich einen kleinen aber feinen Blogpost von Alex Olma (iPhoneblog.de) empfehlen.

Wer sein Adressbuch um die Daten seiner Facebook-Freunde ergänzen will, dem sei die Facebook-Integration ans Herz gelegt. Es lassen sich auch Kontakte mit ihren auf Facebook anders heißenden Pendants verknüpfen. Ich habe die Funktion nach einem kurzem Test wieder abgeschalten, da ich ein überfülltes Adressbuch nicht benötige.

War sonst noch was?

Bisher unterstützt die Lufthansa-App als einzige Passbook. Hoffen wir, dass da noch mehr nachkommt.

Die Podcasts sind endgültig aus der Musik-App in die Podcasts-App verschoben worden.